Schutzstreifen statt Schildbürgerstreich (Pressemitteilung)

Die Grünen wollen erreichen, dass die Anlage eines Fahrradschutzstreifens an der Königsberger Straße geprüft wird. Die bisherigen Planungen zum Ausbau des Geh- und Radweges seien nicht zweckmäßig und viel zu teuer. Die Grünen gehen davon aus, dass der Ausbau rund 100.000 Euro mehr als ein Schutzstreifen kosten würde, der kombinierte Fuß- und Radweg anschließend aber trotzdem nicht benutzungspflichtig wäre. „Wir sollten nicht für viel Geld das perfekte Chaos schaffen. Es gilt: Klarheit bringt Sicherheit für alle!“, bringt Andrea Danker-Isemer die grüne Haltung auf den Punkt.

Viele Untersuchungen zeigten, dass sich die Sicherheit für Radfahrer erhöhe, wenn sie für Autofahrer gut wahrnehmbar  auf der Fahrbahn fahren. Ein Fahrradschutzstreifen würde Radlern einen geschützten Korridor auf der Fahrbahn bieten. Fußgänger müssten den Weg dann nur mit Rad fahrenden Kindern teilen, die bis zum Alter von 10 Jahren in jedem Fall zur Nutzung des Fußwegs berechtigt seien.

Grüne sprechen sich gegen Radwege aus? Danker-Isemer weiß, dass das ungewöhnlich erscheint, erklärt aber: „Wir wollen Radverkehr fördern, nicht Radwegebau“. Radwege seien nicht überall die Ideallösung, innerorts gebe es häufig bessere Alternativen.