Umweltschutz in Lütjenburg

Zurück in die Zukunft?

Blick von Lütjenburg auf die RegionEinst war Lütjenburg ein vorbildlicher Luftkurort, heute erinnert nur noch wenig an die umweltpolitische Aufbruchsstimmung der 1990er Jahre. Das ist schade, denn Umweltschutz bedeutet richtig verstanden Menschenschutz.

Wir setzen uns dafür ein, dass die Wertschätzung für eine intakte Natur um uns herum wieder steigt und politische Entscheidungen wieder mehr auf diesen wichtigen Aspekt unserer Lebensqualität Rücksicht nehmen.

Verkehrsträger sinnvoll vernetzen - Versiegelung vermeiden

Dass wir heute (noch) nicht ohne PKW auskommen, ist vollkommen klar. In einer strukturschwachen Region wie der unsrigen, in der ein derart schlechtes öffentliches Nahverkehrsnetz es häufig unmöglich macht, ohne eigenes Auto zum Arbeitsplatz zu kommen, braucht es Parkplätze. Aber warum müssen dafür derart viele Innenstadtflächen versiegelt werden? Park+Ride-Flächen könnten genauso gut am Stadtrand liegen, wenn es da eine entsprechende Bushaltstelle gäbe. Man könnte bei Parkplätzen andere Bodenbeläge verwenden, die mehr bieten als brachiales Zubetonieren. Und warum lassen wir zu, dass ein neuer Frischemarkt mit vielen neuen Parkplätzen gebaut wird, während die leerstehenden ehemaligen Aldi- und Lidl-Gebäude und -Gelände am Hopfenhof brach liegen?


Schutz der natürlichen Lebensgrundlagen auch in der Umgebung

Die liebevoll durch die Grünflächenpfleger/-innen der Stadt hergerichteten Blumenkübel und Verkehrsinseln in Lütjenburg sind schön anzusehen - sie sollten aber nicht das einzige Grün auf weiter Flur sein. Selbstverständlich setzen wir uns auch in den umliegenden Orten und Gebieten für den Erhalt wichtiger Biotope wie Tümpel und Knicks ein, damit unser heimisches Ökosystem seine Balance behält - und wir unsere natürlichen Lebensgrundlagen.